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Einkommen

Einkommen in Finnland - Durchschnittsverdienste und Abgaben

Reden wir einmal über Einkommen in Finnland und schauen uns Zahlen an: Der Hauptverband der finnischen Wirtschaft (EK - ELINKEINO­ELÄMÄN KESKUSLIITTO) verzeichnete für das Jahr 2006 einen prozentualen Anstieg von durchschnittlich 3,3 % für die Grund­löhne und -gehälter in seinen Mitgliedsunternehmen. Nach den Berechnungen von EK haben sich die Arbeitskosten seit 2001 in Finnland um knapp einen Prozentpunkt stärker erhöht als insgesamt in Euro­land. Aber wie viel Einkommen erhält nun Matti Virtanen, der finnische Otto Durchschnittsverdiener, für seine innerhalb der regulären Arbeits­zeit geleistete Arbeit?

EK ermittelte für das vierte Quartal 2006 in Finnland ein monatliches Brutto-Einkommen von 2.580 Euro. Dieses Entgelt variiert natürlich je nach Branche und ist deshalb nur bedingt aussagekräftig. Mit Blick auf den prognostizierten Personalbedarf im Gesund­heitswesen sind Zahlen aufschlussreich, die von der führenden Tageszeitung in Finnland Helsingin Sanomat im September 2007 veröffentlicht wurden. Aufgeführt wurden Gehälter, die 2006 im kommunalen Sektor bezahlt wurden. Demnach lagen Ärzte in Finnland mit einem Einkommen von etwas mehr als 6.000 Euro pro Monat vor den Zahnärzten, die durchschnittlich 5.000 Euro verdienten. Stationsleiter kamen auf etwas weniger als 3.000 Euro, dicht gefolgt von Psychologen, Psychotherapeuten und Sprachtherapeuten. Krankenschwestern erhielten in Finnland ein Einkommen von knapp 2.500 Euro. Bei diesen Zahlen handelt es sich um das gesamte Einkommen eines Monats, also um das Grundgehalt plus diverser Zuschläge, beispielsweise für Schicht- oder Nachtarbeit. Das Grundgehalt einer Krankenschwester beläuft sich in Finnland auf 1.700 bis 1.900 Euro; die Zuschläge machen etwa ein Drittel des Grund­gehalts aus.

Netto-Einkommen in Finnland

Und was bleibt nun unterm Strich vom Brutto-Einkommen übrig? Gering­verdiener mit einem steuerpflichtigen Monatsentgelt von ca. 1.800 Euro haben netto etwa 23 Prozent weniger für ihr Leben zur Verfügung. Bei einem mittleren Ein­kommen (ca. 2.700 Euro) beträgt der Anteil in Finnland insgesamt rund 30 Prozent. Für Besserverdienende (ab ca. 4.500 Euro) erhöht sich die Steuer- und Abgabenlast auf knapp 38 Prozent und die obere Ein­kommens­gruppe (ca. 7.200 Euro) führt rund 44 Prozent ab. Diese Angaben stammen vom Verband der finnischen Steuerzahler für das Jahr 2008. Dabei beziehen sich die Prozentsätze auf das Jahres-Einkommen der Finnen, das aus 12,5 Monatslöhnen errechnet wird.





Einkommen weltweit:

Brasilien
Nach der Einschätzung der UNO sind die Einkommen in Brasilien dem oberen Mittelfeld zuzuordnen. Das Gefälle ist hier allerdings sehr groß. Es gehört zu den am stärksten differenzierbaren Einkommensgefällen der Welt. In den großen Metropolen des südamerikanischen Landes sind die Gehälter für qualifizierteArbeit hoch und mit europäischem Standard vergleichbar, während die Unterschicht und nicht...

Österreich
Reformen haben in den zurückliegenden Jahren dafür gesorgt, dass das österreichische Steuerwesen gegenüber dem deutschen klare Vorteile birgt und einfacher strukturiert ist. Jeder zieht aus der der Ein-kommenssteuersenkung im Jahr 2005 große Vorteile. Seitdem gibt es in Österreich nur noch drei Progressionsstufen mitfolgenden Grenzsteuersätzen-38,33 für Einkommen zwischen 10.000 und 25.000...

Schweden
Die Löhne und Gehälter richten sich meistens nach den auf zentraler Ebene zwischen den Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften vereinbarten Tarifverträgen. Allerdings sind betriebliche Abweichungen (löneglidning) möglich. Sie werden von den örtlichen Tarifparteien beschlossen. Zusätzlich zum Lohn und Gehalt, zahlt der Arbeitgeber Sozialabgaben (arbetsgivaravgifter), die bei etwa 33 des...

Ungarn
Dank der EU-Mitgliedschaft zählt Ungarn zu den strukturell starken Ländern. Die Wirtschaft fuhr in den ersten Jahren des Jahrhunderts immer wieder Rekordzahlen ein. Motoren des starken Wachstums Anfang waren der Industrie-Export, und die, aktuell aber rückläufigen, Sektoren der Baukonjunktur und des privaten Konsums. Insgesamt hat sich die Konjunktur mittlerweile abgekühlt, doch es steckt noch...

Frankreich
In Frankreich gibt es kontinuierliche Lohnerhöhungen. Besonders die Tariflöhne verzeichnen seit Jahren einen starken Anstieg. Aber auch allgemein sind die Einkommen seit Jahren gestiegen. Eine gute Niedriglohnpolitik ist auf dem Weg gebracht und bringt positive Veränderungen in den unteren Lohngruppen. Urlaubsgeld- und Weihnachtsgeldzahlungen sind in Frankreich normal.Die NiedriglohnpolitikDie...

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